Medizinisches Marihuana

Marihuana wurde in verschiedenen Ländern für den medizinischen Gebrauch legalisiert. Zudem wurde der Anbau zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken teilweise legalisiert. Wissenschaftler und Ärzte fanden heraus, dass bestimmte Cannabis-Sorten als medizinisches Marihuana sehr gut geeignet sind. In Kalifornien bevorzugen mittlerweile viele Patienten medizinisches Marihuana gegenüber den traditionellen und künstlichen Substanzen der Pharmakonzerne. Gleichzeitig versucht die Regierung den Vormarsch des medizinischen Cannabis zu verlangsamen bzw. sogar ganz zu stoppen.

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Grund könnte sein, dass medizinisches Marihuana eine ernsthafte Bedrohung für die in Verruf geratenen Pharmakonzerne sein könnte. Das letzte was diese Leute wünschen, ist eine Bedrohung ihrer Gewinne.

Marihuana als Medikament

Viele Ärzte betrachten Marihuana als ein Medikament. Besonders seit den Ergebnissen bei der Behandlung des grünen Stars, sind Ärzte auf medizinisches Marihuana aufmerksam geworden. Einige Ärzte waren bereits damals der Meinung, dass die von der konventionellen Medizin zur Verfügung gestellten Heilmethoden nicht ausreichen würden, um die gängigen Krankheiten angemessen zu behandeln. Seitdem bestritten einige Ärzte den Kampf gegen die Krankheiten nicht nur mit einem weißen Kittel, sondern auch mit einem grünen Blatt in der Hinterhand. Doch für die Ärzte ist das nicht immer leicht, denn innerhalb des Ärztesystems ist die Anwendung von Marihuana nur eingeschränkt möglich. Zumal sie heimlich an das Marihuana herankommen mussten.

Wir wissen heute, dass die pharmazeutischen Produkte zu den meisten Todesursachen gehören. Es gibt Medikamente, die tausende von Menschen getötet haben. Doch wer dies in der Öffentlichkeit anspricht, wird sofort als verrückt dargestellt und mundtot gemacht.

5 positive Eigenschaften von Marihuana

  1. Die positiven Auswirkungen von Marihuana bei der Behandlung von Übelkeit und anderen Begleiterscheinungen einer Chemotherapie sind sehr bekannt. Zudem wirkt es der Appetitabnahme von Krebspatienten entgegen. Besonders lohnenswert ist der Einsatz von medizinischem Marihuana, wenn zuvor kein anderes Medikament angeschlagen hat.
  2. Eine Studie aus den 1970er Jahren konnte bereits zeigen, dass das Rauchen von Marihuana bei Patienten mit grünem Star den Augeninnendruck senkt. Doch damals behauptete die Regierung der USA einfach, dass es sich dabei um keine wissenschaftlichen Beweise handeln würde. Der Öffentlichkeit berichtete sie, dass es bei der Behandlung von grünem Star durch medizinisches Marihuana keine positive Wirkung gegeben hätte. Lediglich pharmazeutische Produkte, erzählte man damals, hätten eine Wirkung erzielt.
  3. Die Verabreichung von medizinischem Marihuana bei Patienten mit multipler Skelerose führte zu einer Stärkung des Immunsystems, einer Abnahme der Hyperaktivität und damit reduzierte sich auch der Schaden, den die Krankheit auf das zentrale Nervensystem ausübt. Die genauen Details wurden im Journal of Neuroimmune Pharmacology veröffentlicht.
  4. In Bezug auf Muskelzuckungen existieren verschiedene Veröffentlichungen, die zeigen, wie medizinisches Marihuana die Kontrolle der Zuckungen verbessert.
  5. Für Menschen, die an Insomnia leiden, kann medizinisches Marihuana ein wahrer Segen sein. Doch obwohl in der Marihuana-Coummunity die positiven Effekte seit geraumer Ewigkeit bekannt sind, hat sich die Wissenschaft hier noch keine Mühe gegeben, diese Effekte genau zu untersuchen. Wir dürfen also gespannt sein.

Was ist der Unterschied zwischen medizinischem Marihuana und nicht-medizinischem Marihuana?

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Marihuana im Norden Europas seit dem Ende der letzten Eiszeit angebaut wurde. Schon damals gab es zwei Gruppen der Pflanze. Die eine ist Cannabis; die andere ist Hanf. Die meisten Menschen verwenden beide Begriffe synonym und es herrscht Verwirrung über die tatsächlichen Unterschiede. Cannabis und Hanf stammen zwar von der gleichen Pflanzengattung ab, doch auf medizinischem Level unterscheiden sich ihre Wirkungen maßgeblich.

Beide Arten haben gemeinsam, dass sie ein Cannabidiol (CBD) mit medizinischen Eigenschaften aufweisen. Doch die Menge des CBDs unterscheidet sich zwischen beiden Arten erheblich. Deshalb müssen beide Sorten unterschiedlich dosiert werden. Cannabis ist bis zu 100 mal stärker als Hanf. Zudem unterscheiden sie sich in ihrem Terpen-Profil. Hanf enthält sehr wenig dieser wertvollen Substanz.

Als letzten unterscheiden sich Cannabis und Hanf in ihrem THC-Gehalt. THC ist die psychotrope Substanz im Marihuana, die einem das High gibt. CBD enthält auch psychotropische Substanzen, allerdings verursachen diese keine Halluzinationen.

Warum hat Marihuana einen so schlechten Ruf?

Der schlechte Ruf des Cannabis steht seiner Nutzung als medizinisches Marihuana im Weg. Einer der Hauptgründe warum sich Marihuana einen schlechten Ruf eingehandelt hat, ist der Vietnamkrieg. Viele amerikanische Soldaten verdrängten den Kriegsalltag mit Marihuana. Dann kam die Niederlage der USA und das Marihuana wurde durch den Präsidenten Nixon und die Medien verteufelt. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Der Mainstream schreibt seine Halbwahrheiten weiterhin in die Zeitungen. Die Folge ist, dass die Mehrheit der Menschen ein negatives Bild von Marihuana hat.

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