Legalisierung von Cannabis

Immer wird in Deutschland die Legalisierung von Cannabis gefordert. Was in den Niederlanden bereits seit 1976 der Fall ist, soll auch hierzulande Wirklichkeit werden. In Deutschland konsumieren ca. 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger Cannabis. Davon leidet nur ein verschwindend geringer Teil an Suchtproblemen. Nichtsdestotrotz verteufeln Politiker Cannabis regelmäßig im Fernsehen, um mit ihrem Halbwissen Stimmung zu machen. Um Cannabis-Konsumenten aufzuspüren und ins Gefängnis zu sperren, steckt die Politik jedes Jahr unnötig Milliarden Euro in Polizei und Justiz.

Wie gefährlich ist Cannabis?

Im Jahr 1994 wurde vom Bundesverfassungsgericht das Suchtpotential von Cannabis als „sehr gering“ eingestuft (BVerfG 9.3.1994). Damals galt Cannabis noch als Einstiegsdroge. Doch Experten konnten diese These schon lange widerlegen. Wir sagen nicht, dass das Rauchen von Cannabis keinerlei Nebenwirkungen verursacht. Selbstverständlich kann ein zu hoher Konsum zu Komplikationen wie Atemwegsprobleme oder Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung kommen. In einigen wenigen Fällen können sogar unterschwellig vorhandene Psychosen an die Oberfläche treten.

konsumentenstatistik

Doch wie bereits eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien beweist, ist Cannabis um ein Vielfaches harmloser, als  Alkohol und Tabak. Diese beiden Drogen, die von einem großen Teil der Bevölkerung täglich konsumiert werden, bewirken Organschäden und verursachen nach offiziellen Angaben, Jahr für Jahr, allein in Deutschland mehr als 100.000 Opfer. Weltweit sind es laut der WHO sogar 7,5 Millionen. Im Gegenzug dazu gibt es bisher keinen einzigen dokumentierten Fall, bei dem jemand durch Cannabis ums Leben kam.

Hinzu kommt, dass die Medizin das Cannabis für sich entdeckt hat. Anstatt teure und risikoreiche Medikamente aus dem Sortiment der immer fragwürdiger werdenden Pharmaindustrie zu verabreichen, empfehlen immer mehr Ärzte Cannabis-Produkte. Leider erfolgt das in Deutschland noch hinter verschlossener Tür, da Ärzte bei der Empfehlung von Cannabis um ihre Berufszulassung fürchten müssen.

Mythos des „hochpotenten“ Cannabis

Medien und Politiker führen in der öffentlichen Diskussion immer öfter ein neuartiges „hochpotentes“ Cannabis an, das „genmanipuliert“ sein soll. Hier wird einfach ausgeblendet, dass bereits seit 25 Jahren genmanipuliertes Cannabis auf dem Markt erhältlich ist. In Holland wurden damals im „Indoor“-Anbau und veränderten Zuchtbedingungen Cannabis-Sorten mit einem höheren THC-Gehalt kultiviert. Die bekanntesten Sorten waren „Skunk“ und „Superskunk“. Es stimmt zwar, dass es heute wieder einen Anstieg des THC-Gehalts gibt, doch ist dieser bei weitem nicht so groß, wie es von Medien und Politik dargestellt wird.

Das Bundeskriminalamt (BKA) sagt dazu, dass in der Vergangenheit zwar Cannabis-Sorten mit einem höheren THC-Gehalt auftauchten, jedoch kein genereller THC-Anstieg festgestellt werden konnte. Die europäische Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) kam zu dem Ergebnis, dass „keine Hinweise auf einen bedeutenden Anstieg des Wirkstoffgehalts“ gefunden wurden.

Zudem ist eine hohe THC-Menge im Cannabis kein Problem, wenn sich der Konsument darüber im Klaren ist. Er muss lediglich sein Konsumverhalten darauf einstellen.

Eine „drogenfreie Gesellschaft“?

Das eigentliche Ziel des Cannabis-Verbots ist die komplette Abstinenz der Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden andere Drogen wie Tabak oder Alkohol einfach unter den Tisch gekehrt und so getan, als wären dies keine gefährlichen Drogen. Die Entscheidungsmacht über die Legalität und Illegalität von Drogen hat die Opiumkonferenz. Die Leser sollten wissen, dass es sich bei dieser Konferenz weniger um rationale Entscheidungsfindungen handelt, als um offen ausgetragene Machtkämpfe. Die Vernunft muss bei diesen Konferenzen draußen bleiben.

Da wir in einer Demokratie und einem Rechtsstaat leben, sollte jeder Bürger die Freiheit haben, selbständig über seinen Drogenkonsum entscheiden zu können. Ob und welche Probleme der Cannabis-Konsum verursacht, hängt von der jeweiligen Situation des Konsumenten und seines Konsumverhaltens ab. Nicht jedoch, ob die Droge legal oder illegal ist.

Das Cannabis-Verbot kann den Konsum von Cannabis nicht verhindern. Zudem müssen Konsumenten durch ein Verbot zwangsweise mit der kriminellen Unterwelt Kontakt aufnehmen und haben so gut wie keine Informationen über die tatsächliche Qualität der Droge. Einige Konsumenten werden dadurch kriminalisiert. Schon alleine das rechtfertigt in unseren Augen die Legalisierung von Cannabis.

Vorteile der Legalisierung von Cannabis

Cannabis kann Risiken mit sich bringen. Keine Frage. Doch ein Verbot kann die Nebenwirkungen von Cannabis nicht verhindern. Erst eine Legalisierung würde die Forschung in diese Richtung ins Rollen bringen und die Möglichkeit eröffnen, mit Problemen offen umzugehen. Folgende Vorteile bringt eine Legalisierung von Cannabis mit sich:

  • Konsumenten wissen, welche Qualität das Marihuana wirklich hat.
  • Der Jugendschutz könnte effektiver umgesetzt werden, da sich Konsumenten nicht mehr verstecken müssten und der Verkauf kontrolliert verlaufen würde.
  • Der Staat hätte zusätzliche Steuereinnahmequellen und genaue Kenntnis über den genauen Absatz. Gleichzeitig würde er Kosten bei Justiz und Polizei einsparen.

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