Cannabinoide

Wir leben in widersprüchlichen Zeiten. Eine Pflanze, die als kriminell und gefährlich abgestempelt wird, bietet unerreichte Besserung für eine Vielzahl an Symptomen und Krankheitsbildern. Cannabis bringt eine große Vielzahl an medizinischen Effekten. Aber sobald die Allgemeinheit mit der Tatsache konfrontiert wird, dass Marihuana-Konsum gesund sein könnte, weiß sie nicht mehr, wie sie reagieren soll. Zu tief sitzen die Behauptungen der Politik in den Köpfen der Masse.

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Dieser kurze Einblick in die Cannabis-Chemie soll dir Grundlagenwissen über die Effekte von Marihuana auf Gehirn und Körper geben. Dadurch wirst du Medizin nicht nur besser verstehen, du wirst auch in der Lage sein, andere über die Wirkungen von Cannabis aufzuklären. Denn Cannabis ist in vielen fällen wirklich ein sicheres, natürliches und effektives Mittel.

Die Wissenschaft des Marihuanas begann in der Mitte der 1960er Jahre mit der Entdeckung des THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol). THC ist die Hauptsubstanz einer jeden Cannabis-Pflanze. 20 Jahre später untersuchten Wissenschaftler den Einfluss von Cannabinoide auf beide Gehirnhälften. Dabei wurden die Cannabinoid-Rezeptoren entdeckt (CB).

Zudem entdeckten die Wissenschaftler körpereigene natürliche Stoffe – Anandamide und 2-AG (2-Arachidonoyl Glycerol) – die CB-Rezeptoren beeinflussen.

Was sind Cannabinoide?

Ein kräftiges Wort, das in jedem Vokabular eines medizinischen Cannabis-Patienten auftucht, ist das Wort: Cannabinoide. Cannabinoide (z.B. THC und CBD) sind Komponenten, die von Cannabis-Blumen abgesondert werden und eine Linderung bei Symptomen wie Schmerz, Übelkeit und Entzündungen bieten können. Das funktioniert deshalb, weil Cannabinoide Stoffe imitieren, die unser Körper normalerweise von alleine Produziert: Endocannabinoide. Diese Stoffe dienen zur Aktivierung und Instandhaltung unserer internen Stabilität und Gesundheit. Um eine komplizierte Sache leicht auszudrücken: Cannabinoide vermitteln die Kommunikation zwischen den Zellen. Und sobald es ein Defizit oder irgendein anderes Problem in unserem Endocannabinoid-System gibt, treten unschöne Symptome und körperliche Beschwerden auf.

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Wenn Cannabis konsumiert wird, binden sich Cannabinoide an die Rezeptoren unseres Gehirns und unseres Körpers. Im Gehirn ist es der Rezeptor CB-1 und im Körper handelt es sich um CB-2. Verschiedene Cannabinoide verursachen verschiedene Effekte. Je nachdem an welchen Rezeptor sie sich binden. Zum Beispiel bindet sich THC hauptsächlich an die Rezeptoren in unserem Gehirn. Während Cannabinol sich mehr an die CB-2 Rezeptoren, als die Körperrezeptoren bindet. Wenn die richtigen Cannabinoide an den richtigen Rezeptor binden, können sehr viele Symptome gelindert werden.

Dieses Konzept ist der Eckstein der Cannabis-Medizin. Und die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass Cannabinoide mittlerweile legal verschrieben werden können. Einige der synthetisch cannabinoiden Heilstoffe beinhalten Nabilon, Marinol und Rimonabant. Während die synthetische Form der Cannabinoiden sich bereits als sehr effektiv bewiesen hat, zeigt die natürliche Variante eine noch viel größere Vielfalt an therapeutischen Komponenten.

Cannabis enthält mindestens 85 verschiedene Cannabinoide. Bei vielen von ihnen wurde die medizinische Wirksamkeit bereits wissenschaftlich nachgewiesen.

Die Produkte und Cannabis Sorten wurden modifiziert, um größere Dosen von unterschiedlichen Cannabinoiden zu bekommen. Wer sich mit den verschiedenen Cannabinoiden und deren Wirkung auskennt, ist beim nächsten Apothekengang bestens vorinformiert.

Risiken von Cannabinoiden

Einige Leute glauben, dass das Rauchen von Marihuana keine Risiken birgt. Dem ist allerdings nicht so. Die Wissenschaft zeigte auch, dass es für Jugendliche gewisse Risiken geben kann. Marihuana kann das Urteilsvermögen eines Menschen einschränken. Das macht sich beispielsweise im Straßenverkehr bemerkbar. Deshalb sollte nach dem Cannabis-Konsum das Auto stehen gelassen werden. Leute, die regelmäßig Cannabinoide konsumieren, können unter Lernschwierigkeiten leiden und sogar abhängig werden.

Warum haben Cannabinoide einen so starken Einfluss auf unsere Psyche und unseren Körper?

Wissenschaftler haben sich diese Fragen sehr lange gestellt. Nach vielen Jahrzehnten der Forschung fanden Wissenschaftler heraus, wie Marihuana genau funktioniert und wie es das Kommunikationssystem im Körper und Gehirn mal positiv und mal negativ beeinflusst. Alles hängt vom sogenannten Endocannabinoid-System ab.

Das EC-System befindet sich in mehreren Gehirnarealen. Das erklärt, warum Einfluss auf das EC-System so viele unserer Körperfunktionen modifiziert. Cannabinoide beeinflussen die Kommunikation zwischen den Zellen. Im Detail bedeutet dies: Cannabinoide regulieren, wie eine Zelle Informationen sendet, empfängt und verarbeitet. Man kann sich das ganze wie einen Dimmer-Lichtschalter vorstellen, denn Cannabinoide verlangsamen die Zellkommunikation.

Wie beeinflusst THC unser Endocannabinoid-System (EC)?

Wie bereits zuvor erklärt, binden sich beim Cannabis-Konsum Cannabinoide an die Rezeptoren im Gehirn. Das EC-System ist normalerweise darauf ausgelegt, in angemessener Weise auf eingehende Informationen zu reagieren. Doch Cannabinoide können das EC-System überbeanspruchen. Dadurch können die natürlich erzeugten Stoffe ihre Arbeit nicht mehr wie gedacht erleben und werfen das ganze System aus dem Gleichgewicht.

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